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Die Uhren, die hier gezeigt werden, befinden sich überwiegend bereits seit meiner Studienzeit in meinem Besitz.
Ich habe sie in den 1970er Jahren auf ausgedehnten Sperrmüll-Touren gefunden oder auf Flohmärkten für sehr wenig Geld erstanden. Dabei kam es mir nicht darauf an, historische Uhrwerke, oder antiquarisch wertvolle Uhren zu sammeln.
Sie mussten noch nicht einmal funktionieren! Mich hat einfach die formale Vielfältigkeit fasziniert. Oder auch die Geschichten, die man an ihrem äusserlichen Zustand ablesen konnte. Die Uhren waren nicht nur dekorative Zeitmesser, sie waren letzlich Gebrauchs-
gegenstände. Und viele von ihnen sehen auch wirklich so aus: gebraucht, verbraucht, vom vielen Benutzen abgegriffen, verbeult und auch schon mal angerostet. Und so spiegelt sich in der ungeheuerlichen Vielfalt der Gestaltung immer auch der Ausdruck der jeweiligen Zeit, in der sie produziert wurden.
Nach über 20 Jahren auf dem Dachboden, haben meine Frau und ich nun die Uhren aus ihrem Dornröschenschlaf geholt und stellen sie jetzt in unserem virtuellen Museum aus.
Wir werden in der nächsten Zeit nach und nach begleitende Texte, Abmesungen und auch weitere Fotos einfügen.
 
Heico Linke & Imke Kröger


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